Stronach zieht sich wirtschaftlich aus Österreich zurück

Laut „trend“ verkauft der 85-Jährige seine Liegenschaften und Firmen im Wert von rund 100 Mio. Euro.

Frank Stronach.
© Reuters

Wien – Nach dem politischen Aus seiner Partei Team Stronach (TS) zieht sich Magna-Gründer Frank Stronach nun auch wirtschaftlich aus seinem Geburtsland Österreich zurück, wie das Wirtschaftsmagazin trend in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe laut Vorabmeldung berichtet. Der 85-jährige Austrokanadier verkaufe Industrieliegenschaften, einen Wohnpark und den Pferdesportpark Magna Racino.

Das habe sein Anwalt Michael Krüger, der auch Geschäftsführer der Frank Stronach Beteiligungs GmbH ist, bestätigt. Die Vermögenswerte haben dem Bericht zufolge einen kolportierten Gesamtwert von rund 100 Mio. Euro.

Der Verkauf einer Ölmühle in der Steiermark, die unter „Frank‘s Naturprodukte“ firmiert, sei bereits unter Dach und Dach; und die Veräußerung des Wohnparks Aqualino nahe dem ehemaligen Magna-Hauptsitz in Oberwaltersdorf (Niederösterreich) sei weit vorangeschritten. Das Areal könnte an den früheren Magna-Boss Siegfried Wolf gehen, so der trend.

Wer das größte Einzelstück, das Magna Racino, bekommt, sei noch unklar. Der Pferdesport- und Entertainmentkomplex in Ebreichsdorf (Niederösterreich) wurde 2004 mit großen Erwartungen gestartet (APA)

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