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Umweltpolitik spaltet ÖVP und Grüne vor Landtagswahl

Weil sich die ÖVP nicht an die Koalitionsvereinbarung in der Umweltpolitik hält, üben die Grüne scharfe Kritik. Wolf (VP): Die Grünen sollen nicht hyperventilieren.

© Thomas Boehm / TT

Von Peter Nindler

Innsbruck –Es ist Wahlkampf, doch die schwarz-grüne Landesregierung hat versprochen, bis zum Schluss zu arbeiten. Und deshalb ist jetzt ein handfester Konflikt um ein Prestigeprojekt der Grünen ausgebrochen, das bereits 2014 im Zusammenhang mit der Kraftwerkserweiterung von Sellrain/Silz vereinbart wurde: eine kraftwerksfreie Zone am Inn. Dafür soll eine Tabustrecke zwischen Haiming und Kirchbichl ausgewiesen werden. Daran denkt der Koalitionspartner offenbar nicht mehr. Doch für die Nummer zwei der Grünen und aktuellen Klubchef Gebi Mair geht es mittlerweile um mehr. Weil die ÖVP vor den Wahlen in der Umweltpolitik blockiere, würden sich im Wahlkampf die wahren Unterschiede zwischen den Parteien zeigen. „Es gibt die Umweltfighter für die Tiroler Natur und jene, die dazu nicht bereit sind“, übt er scharfe Kritik am bisherigen Koalitionspartner.


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