NS-Liederbuch - Schnabl: „Endlich zieht auch Landbauer Konsequenzen“

St. Pölten (APA) - „Endlich zieht auch Udo Landbauer die Konsequenzen aus der Liederbuch-Affäre“, reagierte Franz Schnabl, Vorsitzender der ...

St. Pölten (APA) - „Endlich zieht auch Udo Landbauer die Konsequenzen aus der Liederbuch-Affäre“, reagierte Franz Schnabl, Vorsitzender der SPÖ Niederösterreich. Dieser habe seine Entscheidung, von allen politischen Ämtern zurückzutreten, „offenbar nicht aus freien Stücken getroffen, sondern aufgrund des großen Drucks aus der Öffentlichkeit.“

Schnabl erinnerte daran, schon bei Bekanntwerden der Vorwürfe an Anstand und Moral des freiheitlichen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl appelliert zu haben. Im Unterschied zur FPÖ vertrete die SPÖ Niederösterreich eine klare Haltung, verwies der Landesparteichef auf den umgehend erfolgten Parteiausschluss jenes Mitglieds, der wegen der Mitwirkung an dem umstrittenen Liederbuch der Burschenschaft Germania durch Illustrationen im Visier der Staatsanwaltschaft steht.

Landtagspräsident Hans Penz (ÖVP) meinte am Donnerstagnachmittag am Rande einer Pressekonferenz auf Nachfrage, der Schritt Landbauers sei „durchaus richtig“. Die Entscheidung „ist zu respektieren“. Die freiheitliche Partei habe „Personalressourcen genug“ für die Nachbesetzung. Er glaube, dass Niederösterreich „keinen Schaden davontragen wird“, sagte Penz und verwies in diesem Zusammenhang auf die Aussage von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Diese hatte einen Tag vor der Landtagswahl eine Zusammenarbeit mit Landbauer in der Landesregierung ausgeschlossen.

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