USA besorgt über Situation in Kenia

Washington/Nairobi (APA/dpa) - Das US-Außenministerium hat „erhebliche Besorgnis“ über die politische Situation in Kenia zum Ausdruck gebrac...

Washington/Nairobi (APA/dpa) - Das US-Außenministerium hat „erhebliche Besorgnis“ über die politische Situation in Kenia zum Ausdruck gebracht. „Wir lehnen Handlungen ab, die die kenianische Verfassung und die Gesetzmäßigkeit verletzen“, sagte Ministeriumssprecherin Heather Nauert am Donnerstag (Ortszeit) in Washington. Sie bezog sich damit auf die Selbsternennung von Oppositionsführer Raila Odinga zum Präsidenten des Landes.

Nauert forderte die Sicherheitskräfte Kenias zur Zurückhaltung auf. „Festnahmen und Anklagen müssen im Einklang mit Recht und Gesetz erfolgen“, betonte sie. Nach zwei umstrittenen Wahlen ist die Lage in Kenia angespannt. Die erste Präsidentenwahl im August, aus der Amtsinhaber Uhuru Kenyatta als Sieger hervorging, wurde vom Obersten Gericht annulliert. Die zweite Wahl im Oktober wurde von der Opposition boykottiert. Kenyatta gewann die Abstimmung überdeutlich, die Wahlbeteiligung lag aber bei nur 39 Prozent. Odinga erkennt den Wahlsieg nicht an und ließ sich selbst zum „Präsidenten der Menschen“ ernennen.

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