Deutschland will mehr Kontrolle über Wolfspopulation

Zugleich sollen Nutztiere besser vor Angriffen geschützt werden. Die Sicherheit der Menschen habe aber „oberste Priorität“.

Symbolfoto.
© TT/Böhm

Berlin – Die Ausbreitung der Wölfe in Deutschland soll künftig stärker kontrolliert werden, zugleich sollen Nutztiere besser vor Angriffen geschützt werden. Das haben die Parteien CDU, CSU und SPD in den Koalitionsverhandlungen vereinbart.

Die voranschreitende Ausbreitung des Wolfes in Deutschland solle „vernünftig gemanagt“ werden, heißt es in einem Zwischenstand der Koalitionsverhandlungen. „Die Sicherheit der Menschen hat dabei oberste Priorität.“

Im Jahr 2000 wurde wieder ein erstes Wolfsrudel in Deutschland nachgewiesen. Seitdem hat sich die Population deutlich vergrößert. Immer wieder werden Schafe, Rinder und andere Nutztiere von Wölfen gerissen. Viele Halter von Weidetieren sind besorgt. Deswegen streitet die Politik seit längerem um den Umgang mit dem Wolf. (APA/dpa)

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