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23.000 Tiere in Tiroler Labors: Kritik an Kontrollen

Die Zahl der Versuchstiere steigt seit Jahren österreichweit. Tierschutzorganisationen kritisieren vor allem, dass keine unabhängigen Kommissionen die Versuche prüfen.

Affen – wie im jüngsten deutschen Abgas-Skandal – sind mit Ausnahme von Menschenaffen auch heute noch in den Labors erlaubt, derzeit werden rund 12.000 Primaten in der EU verwendet.
© dpa

Von Brigitte Warenski

Innsbruck, Wien — Die Abgasversuche mit Affen in Deutschland haben hohe Wellen geschlagen. Zwar gab es in Österreich seit 2007 keine Versuche mehr mit Primaten, dafür arbeiten die Labors weiterhin u. a. mit Pferden, Hunden, Schweinen und besonders vielen Kaninchen. Seit Jahren steigt die Zahl der Tierversuche in Österreich: 2016 wurden 236.459 Tiere für Versuche verwendet, davon landeten rund 23.000 in Labors für universitäre Forschungsprojekte oder für Produktforschungen von Unternehmen in Tirol.


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