Für die Alpenvolleys geht es bereits ans Eingemachte

Die Hypo Tirol Alpenvolleys stehen am Sonntag(18 Uhr) im Hexenkessel in Düren unter Druck.

Der Block der Hypo Tirol Alpenvolleys rund um Pedro Frances (r.) muss in Düren unbedingt bestehen.
© Michael Kristen

Von Daniel Suckert

Innsbruck— Die Anfangseuphorie ist bei den Volleyballern der Hypo Tirol Alpenvolleys noch nicht verflogen. Ganz im Gegenteil. „Wir sind glücklich, dass endlich alles wieder so spannend ist", sagte Manager Hannes Kronthaler lächelnd beim Blick auf die Tabelle. Das ausgegebene Ziel (Platz fünf) ist aber noch lange nicht in trockenen Tüchern.

Mit dem Auswärtsspiel am Sonntag in Düren (18 Uhr) kommt gleich der nächste Brocken. Und der aktuell Tabellen-Vierte ist daheim eine Macht. Das weiß auch die Nummer zehn der Alpenvolleys, Rudy Verhoeff, der zwei Jahre dort aufschlug: „Es ist verdammt schwer, dort zu bestehen. Es ist ein wahrer Hexenkessel!"

Beim Heimspiel rangen die Tiroler den Gegner mit 3:2 nieder. Doch Düren schlug vor heimischer Kulisse nicht nur Meister Berlin, sondern auch Frankfurt oder Bühl. Die Dunkelblauen sind also gewarnt.

Gewarnt ist auch Tirols Bau-Löwe Kronthaler. Das Mittelfeld der Liga ist so eng beisammen, dass sich jeder Ausrutscher doppelt rächen könnte. Und kommen die Dunkelblauen nicht unter die Top fünf, gibt es im kommenden Jahr auch keinen Auftritt auf europäischer Bühne.

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Ein Domino-Effekt der unangenehmen Art: Dadurch würde es weniger Spiele in Innsbruck geben, die Findung neuer zahlungskräftiger Sponsoren wäre schwieriger und auch der ein oder andere Top-Spieler würde sich mit einem internationalen Auftritt leichter an den Inn locken lassen.

Panik kommt deshalb bei Kronthaler und Co. (noch) keine auf: „Ich vertraue meinem Trainerteam und den Spielern. Das Potenzial haben wir."


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