Kärnten-Wahl: Rund die Hälfte der Mandatare scheidet aus dem Landtag

Klagenfurt/Wien (APA) - Bei der Kärntner Landtagswahl am 4. März gibt es im Landesparlament den größten personellen Umbruch seit sehr langer...

Klagenfurt/Wien (APA) - Bei der Kärntner Landtagswahl am 4. März gibt es im Landesparlament den größten personellen Umbruch seit sehr langer Zeit. Rund die Hälfte der 36 Abgeordneten wird bei der konstituierenden Sitzung nach der Wahl nicht mehr dabei sein. Betroffen sind alle Parteien, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß.

Bei der SPÖ scheiden fünf bis sechs Mandatare aus, an der Spitze Zweiter Landtagspräsident Rudolf Schober, der aus Altersgründen nicht mehr antritt. Ebenfalls nicht mehr dabei sind Ines Obex-Mischitz, Hannes Primus, Manfred Ebner und Josef Zoppoth. David Redecsy kandidiert relativ weit hinten, sein Wiedereinzug ist unsicher.

Ein großer personeller Umbruch steht den Grünen bevor. Da wird, den Wiedereinzug vorausgesetzt, nur noch Michael Johann dabei sein, Klubobfrau Barbara Lesjak wurde von der Basis nicht mehr nominiert, Reinhold Lebersorger an aussichtslose Stelle gereiht. Sabina Schautzer und Zalka Kuchling kandidieren aus Eigenem nicht mehr.

Bei der ÖVP treten Karin Schabus und Franz Wieser nicht mehr an, bei den Freiheitlichen nimmt Roland Zellot seinen Hut. Ebenfalls nicht mehr dabei sein werden die beiden ehemaligen BZÖ-Mandatare Johanna Trodt-Limpl und Wilhelm Korak. Dem Team Kärnten gingen schon während der Legislaturperiode drei der vier Abgeordneten verloren, Isabella Theuermann und Siegfried Schalli traten aus, Martin Rutter wurde gefeuert. Alle drei sind künftig nicht mehr dabei.

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