Radsport: Weltverband UCI führt Videobeweis ein

Valkenburg (APA/sda) - Der Rad-Weltverband UCI hat am Rande der Querfeldein-WM zwei Änderungen beschlossen. Künftig soll bei großen Straßenr...

Valkenburg (APA/sda) - Der Rad-Weltverband UCI hat am Rande der Querfeldein-WM zwei Änderungen beschlossen. Künftig soll bei großen Straßenrennen ein Video-Kommissär die Jury bei strittigen Szenen in ihrer Entscheidungsfindung unterstützen. Ein Grund für die Einführung des Videobeweises ist eine Szene bei der Tour de France 2017, nach der Weltmeister Peter Sagan ausgeschlossen, später aber rehabilitiert worden ist.

Die andere Änderung betrifft die Sicherheit der Fahrer, um diese bei heiklen Sprintankünften besser vor Stürzen zu schützen. Demnach kann die Jury im Vorfeld einer Etappe entscheiden, das Zeitlimit bei entstehenden Lücken im Feld zu erhöhen. Erst eine Differenz von drei oder mehr Sekunden (statt wie bisher einer Sekunde) soll bei Zielsprints neu Auswirkungen auf die Gesamtwertung haben.

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung jederzeit digital abrufen, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

TT ePaper

Kommentieren