Eissäule brach ab: 20-Jährige beim Eisklettern in Tirol verletzt

Zwei Alpinisten waren in den Eisfällen bei Gries am Brenner Eisklettern, als plötzlich ein riesiger Brocken abbrach.

Bergung durch den Notarzthubschrauber.
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Gries am Brenner – Mit schweren Verletzungen hat ein Ausflug zum Eisklettern am Sonntag für zwei Alpinisten geendet. Die beiden 20-jährigen Italiener unternahmen ihre Tour bei den Eisfällen im Sektor „Poseidon“ in Gries am Brenner. Einer der beiden Männer sicherte von der Höhle hinter dem Eisfall. Der andere stieg in eine fest am Boden angewachsene Eissäule ein. Nach etwa 10 bis 15 Metern erreichte er das obere Ende der Eissäule und wollte beim Übergang zum fest verwachsenen Eis seine Eisgeräte setzen.

Dabei riss die Eissäule plötzlich und ohne vorherige Anzeichen ab. Der 20-Jährige wurde im angrenzenden steilen Gelände in den Tiefschnee geschleudert. Er kam mit Abschürfungen im Gesicht und Prellungen davon. Sein Partner hatte weniger Glück: Dieser wurde durch die mehrere Tonnen schwere zusammenbrechende Säule von seinem Standort geschleudert. Der Mann wurde mittels Tau geborgen und vom Notarzthubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen. Wie schwer der Mann verletzt wurde, ist nicht bekannt. (TT.com)


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