Doppelter Schnee, nicht viel weniger Beschneiung

Es ist paradox: Die Seilbahner lässt der schneereiche Winter kalt, weil sie schon im Herbst vorgesorgt haben. Ein Forschungsprojekt will helfen, in Zukunft Schnee auf den Zentimeter genau zu produzieren.

© Michael Kristen

Von Matthias Christler

Innsbruck — Was liegt, das pickt. Und hinterher ist man immer gescheiter. So lässt sich der Winter aus Sicht der Tiroler Skigebietsbetreiber derzeit beschreiben. Weil die vergangenen Saisonen nicht mit der weißen Pracht geglänzt haben, wurde vor Weihnachten so viel Schnee produziert, dass er auch ohne den aktuell massenhaft anfallenden Niederschlag bis Ende der Saison Skifahren ermöglicht hätte. Der technisch produzierte Schnee liegt schon und pickt bis April, bestenfalls Mai.

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