“Das Ding des Jahres“: Tüftler aus Reith auf der TV-Bühne

Reith bei Seefeld – Die Geschichte von Andreas Diener ist ungewöhnlich: ein Schwabe, den es der Liebe wegen aufs Seefelder Plateau, genauer ...

Reith bei Seefeld –Die Geschichte von Andreas Diener ist ungewöhnlich: ein Schwabe, den es der Liebe wegen aufs Seefelder Plateau, genauer nach Reith, verschlagen hat und der innovative Bauteile erfindet. Nun betritt der Tüftler mit einem seiner Produkte die große Bühne des TV-Hauptabendprogramms: In der Erfindershow „Das Ding des Jahres“ auf ProSieben stellt er seinen so genannten „Ecken Diener“ vor – ausgestrahlt wird die Folge am Samstag ab 20.15 Uhr.

Schon während seiner aktiven Zeit als Fliesenleger-Profi erkannte Diener ein weitverbreitetes Problem in Privathaushalten und Hotellerie: schwer zu reinigende Ecken im gefliesten Bad- und Sanitärbereich, in denen sich rasch Schmutz und Seifenrückstände ablagern – was oft zu hässlichen, unhygienischen Verfärbungen führen kann. Also experimentierte Diener mit Form und Material, bis ein Prototyp aus Edelstahl fertig war: eben der „Ecken Diener“. Das unscheinbare kleine Objekt, so das Prinzip, wird in den Innenecken in die noch unbearbeitete Silikonfuge eingebaut und sorgt dafür, dass statt einer winkelförmigen Ecke eine einfach zu reinigende Eckenfläche entsteht.

Am Samstag kann man nun mitverfolgen, wie Diener in „Das Ding des Jahres“ die Jury rund um die TV-Stars Joko Winterscheidt und Lena Gercke von seiner Erfindung zu überzeugen versucht. In jeder Sendung stellen acht Erfinder in Zweier-Duellen ihre „Dinge“ vor. Dem Sieger des Finales winkt ein Werbedeal auf den Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe in Höhe von 2,5 Mio. Euro.

Diener freut sich darauf, die Ausstrahlung mit seinen Freunden und Wegbegleitern zu verfolgen: Es werde „ein großer Moment“ für alle, die mit ihm an das Produkt geglaubt hätten. (TT, md)


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