Nationalteam

ÖFB-Boss lobt Teamchef Foda: Schritt nach vorne gelungen

Die geradlinige Art von Teamchef Franco Foda kommt bei Spielern und Präsident gut an.
© gepa

Der Start ins neue Länderspieljahr war laut ÖFB-Präsident Leo Windtner toll. Anlass zum Abheben sieht das rot-weiß-rote Fußball-Oberhaupt keinen.

Wien – ÖFB-Präsident Leo Windtner hat nach dem starken Jahresauftakt der österreichischen Nationalmannschaft unter Teamchef Franco Foda (3:0 Slowenien, 4:0 Luxemburg) vor allem dessen klare Linie gelobt. In der Kommunikation nach innen und außen sei dem Deutschen ein Schritt nach vorne gelungen.

„Es ist wirklich ein toller Start in das neue Länderspieljahr, der aber keinerlei Anlass gibt, jetzt abzuheben“, sagte Windtner. Besonders hob der Verbandschef die Vorbereitung von Foda und dessen Assistenten Thomas Kristl und Imre Szabics hervor. „Ich habe nicht geglaubt, dass, was die Teamkandidaten-Beobachtung und -Betreuung betrifft, der Level von Marcel Koller noch übertroffen werden kann.“ Das sei aber geschehen, zumal der Teamchef seine Co-Trainer „exzellent“ einbinde. „Es ist eine Harmonie und eine Kooperation feststellbar, wie wir sie selten hatten“, meinte Windtner.

Foda hatte das Duo von Sturm Graz zum ÖFB mitgebracht. Den Übergang vom Club- zum Nationaltrainer habe der 51-Jährige laut Windtner „sehr gut geschafft“. Der Verbandsboss sieht dadurch auch das Präsidium, das sich im Herbst einstimmig für den damaligen Sturm-Coach ausgesprochen hatte, in seiner Entscheidung bestätigt.

Keine Tabuzonen oder Geheimnisse

Der Umgang mit den Teamspielern gefällt Windtner. „Franco Foda spricht die Dinge klar an. Er hat eine sehr geradlinige Art. Es ist für jeden Teamkandidaten erkennbar, was er von ihm will.“ Das könne man auch bei Schlüsselspielern wie David Alaba beobachten. „Franco gibt klar zu erkennen, was er will und wo er die Akzente hinsetzt.“ Es gebe keine Tabuzonen oder Geheimnisse, sondern „er packt die Dinge an, er spricht sie an und erklärt sie plausibel“.

Die Spieler scheinen dem neuen Trainer zu folgen. „Natürlich bestätigen Resultate primär die Arbeit“, sagte Windtner. Es seien aber auch die Rückmeldungen der Kicker gut. „Es ist gelungen, diesen teilweisen Generationenwechsel wirklich ausgezeichnet zu nutzen, um einen neuen Teamspirit zu kreieren“, meinte der 67-Jährige. (APA)