Salzburg

Geisterfahrt in Rettungsgasse in Salzburg: Postlerin freigesprochen

Symbolfoto.
© APA/HELMUT FOHRINGER

Die Frau hatte im Vorjahr im Staubereich mit ihrem Postauto umgedreht und war bis zur Ausfahrt in der Rettungsgasse als Geisterfahrerin unterwegs.

St. Johann im Pongau – Eine Postlerin, die im November 2017 auf der Tauernautobahn (A10) in Salzburg als Geisterfahrerin in der Rettungsgasse unterwegs war, ist am Bezirksgericht St. Johann freigesprochen worden. Der Frau wurde Gefährdung der körperlichen Sicherheit vorgeworfen. Der Freispruch war vorerst noch nicht rechtskräftig, berichteten die Salzburger Nachrichten (Samstagsausgabe).

Ein Lastwagenfahrer filmte den Vorfall am 27. November 2017 auf der Tauernautobahn. Die Frau drehte im Staubereich mit ihrem Postauto um und war dann einige Hunderte Meter bis zur Ausfahrt Pfarrwerfen zwischen den beiden Kolonnen der Rettungsgasse als Geisterfahrerin unterwegs. Das Video wurde von Ö3 auf seine Facebook-Seite gestellt und sorgte für enormes Aufsehen.

Die Postlerin erhielt laut Salzburger Nachrichten nach dem Vorfall von ihrem Dienstgeber eine strenge Abmahnung und wurde versetzt. Verwaltungsstrafrechtlich sei ihr für einige Monate der Führerschein entzogen worden und sie würde eine saftige Strafe erwarten. (APA)