„KAT-Walk“ bringt viele Gäste in die Kitzbüheler Alpen

Die Kitzbüheler Alpen können mit ihrem Weitwanderweg „KAT-Walk“ bei den Gästen punkten. Mit dem „KAT-Bike“ will man bei den Mountainbikern nachziehen.

© Stefan Astner

Von Harald Angerer

Kirchberg –Für ein paar Tage abschalten, die Natur intensiv erleben und eine Auszeit vom Alltag nehmen – das Weitwandern liegt voll im Trend und immer mehr Gäste suchen diese Erfahrung. Bereits seit 2014 bieten die Kitzbüheler-Alpen-Tourismusverbände dafür ein entsprechendes Angebot an. Der so genannte KAT-Walk führt von Hopfgarten nach St. Ulrich am Pillersee. Dabei legen die Wanderer in sechs Etappen 106 Kilometer und 6350 Höhenmeter zurück.

Der Erfolg stellte sich bereits im ersten Sommer ein, und er hält weiter an. „Unser Ziel ist es heuer, die 1000er-Marke zu knacken“, sagt Christina Jöchtl von der Kitzbüheler Alpen Marketing GmbH. Im Vorjahr konnte man die Zahl der Wanderer um elf Prozent auf 934 Personen steigern. „Das sind aber nur jene, die über uns buchen. Wir wissen auch, dass es viele gibt, welche sich den KAT-Walk selbst organisieren“, schildert TVB-Brixental-Geschäftsführer Max Salcher bei einer Pressekonferenz in Kirchberg. Denn nicht alle nutzen das „rundum Sorglos Paket“, wie es die TVB nennen. Hier übernimmt der TVB den Gepäcktransport und die Übernachtung wird ebenfalls organisiert.

Zu der langen Alpin-Variante gibt es seit 2016 auch eine Kompakt-Variante mit 76 Kilometern und 4950 Höhenmetern. Heuer kommt nun ein weiters Angebot dazu. Sozusagen eine Premium-Variante der Kompakt-Variante, dabei wird nur in 4-Sterne-Häusern übernachtet. „Zudem wird es heuer in jeder der KAT-Walk-Unterkünfte auch einen KAT-Walk-Stammtisch geben, damit sich die Leute dort treffen, die den Weg gehen, und zusätzlich eine Pin zum Sammeln“, schildert Jöchtl. Und auch geführte Touren auf dem KAT-Walk wird es im heurigen Sommer geben.

Vor allem in der Kelchsau und der Windau bestehen aber beschränkte Bettenkontingente. „Wir können noch etwas bei den Start-Tagen schieben, dann haben wir schon noch Luft nach oben“, sagt Stefan Astner, GF vom TVB Hohe Salve.

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Zum Weitwanderweg gibt es seit dem Vorjahr auch den „KAT-Bike“, den man nun auch stärker bewerben will. Auf drei oder vier Etappen stehen dabei bis zu 180 Kilometer und 6250 Höhenmeter auf dem Programm. „Es gibt aber verschiedenste Varianten, für unterschiedliches Können und Kondition“, schildert Kurt Tropper vom TVB Brixental.


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