Zahl in Somalia getöteter ugandischer Soldaten steigt auf acht

Kampala (APA/dpa) - Nach einem Angriff der Terrormiliz Al-Shabaab auf einen internationalen Militärstützpunkt in Somalia hat sich die Zahl d...

Kampala (APA/dpa) - Nach einem Angriff der Terrormiliz Al-Shabaab auf einen internationalen Militärstützpunkt in Somalia hat sich die Zahl der getöteten ugandischen Soldaten auf mindestens acht erhöht. Die Soldaten der Friedensmission der Afrikanischen Union (AU) hätten bei dem Angriff 36 Angreifer der radikalislamischen Terrorgruppe getötet, erklärte Ugandas Präsident Yoweri Museveni am Dienstag auf Twitter.

Ein Sprecher der ugandischen Streitkräfte hatte am Montag noch von vier getöteten Soldaten gesprochen. Bei dem Angriff am Ostersonntag in Buula-Mareer in der südwestlichen Region Lower Shabelle hatten sich zwei Selbstmordattentäter an einem Militärstützpunkt in die Luft gesprengt. Al-Shabaab sprach nach dem Anschlag von mindestens 59 getöteten Soldaten. Die Terrormiliz nennt nach ihren Angriffen häufig übertriebene Opferzahlen.

Die mit Al-Kaida verbundene sunnitische Terrorgruppe kämpft in Somalia seit Jahren für die Errichtung eines sogenannten Gottesstaates. Seit 2007 sind Soldaten aus AU-Ländern in Somalia als Friedenstruppe stationiert, darunter auch Kräfte aus Kenia, Uganda und Äthiopien. Insgesamt unterstützt die AU die somalischen Streitkräfte im Kampf gegen Al-Shabaab mit rund 22.000 Mann.

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