WM radelt Geld hinterher, Bund tritt auf die Bremse

Für Innsbrucks Tourismuschef Gostner waren Sponsoreinnahmen für Rad-WM zu optimistisch angesetzt, er appelliert aber an heimische Unternehmer.

In 171 Tagen beginnt die Rad-WM in Tirol, doch bei der Suche nach Großsponsoren läuft den Veranstaltern langsam die Zeit davon.
© Mitterwachauer

Von Peter Nindler und Manfred Mitterwachauer

Innsbruck –Wie soll das Budget der Rad-Weltmeisterschaft im September in Tirol ausfinanziert werden? Knapp drei Millionen Euro fehlen auf die notwendigen 12,8 Millionen Euro. 9,63 Mio. Euro haben Bund, Land Tirol, Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer, die Landeshauptstadt und die Tourismusverbände aus den vier Startregionen Kufsteinerland, Alpbachtal/Seenland, Hall/Wattens und Ötztal/Area47 bisher aufgebracht. Die Suche nach Großsponsoren gestaltet sich jedoch als äußert schwierig. Gleichzeitig soll vor allem in Tirol informiert, öffentliche Institutionen eingebunden und die Bevölkerung für den Event gewonnen werden. Deshalb schießt das Land Tirol noch einmal 500.000 Euro zu, die schwarz-grüne Landesregierung hat das gestern beschlossen.

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