SV Ried beendete die kleine Serie der WSG Wattens

Die WSG Wattens kassierte am Dienstagabend in Ried eine 0:1-Niederlage.

An ihm lag es nicht: Torwart-Routinier Pascal Grünwald überzeugte auch am Dienstag und verhinderte in der Schlussphase Schlimmeres.
© gepa

Von Tobias Waidhofer

Ried — Wenn die WSG Wattens das 0:1 hinnehmen muss, dann gibt es für die Tiroler nicht mehr viel zu ernten. Kassierten die Tiroler das erste Tor, eroberten sie in der aktuellen Saison gerade einmal zwei Punkte. Eine Statistik, die auch am Dienstag in der Keine-Sorgen-Arena ihre Gültigkeit behielt.

Der Start glich einer kalten Dusche: Seifedin Chabbi wurde nach fünf Minuten so alleine gelassen, dass er eine Marcos-Flanke mühelos einköpfeln konnte. Die Wattener Defensive rund um Kapitän Sandro Neurauter wirkte da noch nicht auf der Höhe. Ausgerechnet der Sohn des geschassten Ex-Coaches Lassaad Chabbi sorgte damit für einen idealen Start des Interimstrainers Franz Schiemer. Im zentralen Mittelfeld der Wattener musste übrigens David Gugganig aushelfen, weil es bei Roger Tamba noch nicht für 90 Minuten reichte.

Die ballsicheren Rieder blieben auch in der Folge Herr im Ring. Wattens reagierte mit einer robusten Gangart, unter anderem kassierte Buch­acher seine neunte Gelbe Karte. Das Spiel flachte dann immer mehr ab, Ried war inmitten des Stimmungsboykotts der eigenen Fans das bessere von zwei schwachen Teams.

Die zweiten Halbzeit begann mit einem gefährlichen Freistoß von Peter Haring. (53. Minute). Das verletzungsbedingte Aus von Buchacher (für ihn kam Tamba) war dann Gift für die defensiv ohnehin dünne Personaldecke.

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Doch offensiv hatte die WSG ja durchaus noch Potenzial auf der Bank sitzen. Und das zapfte Trainer Thomas Silberberger nach einer Stunde mit der Einwechslung von Milan Jurdik auch an. Ein angeschnittener Schnegg-Freistoß sollte dann die gefährlichste Wattener Szene der Partie (65.) bleiben. Auf der anderen Seite ließ Chabbi das 2:0 liegen (68.), das aber Ilkay Durmus in der 75. Minute nach feinem Wießmeier-Pass nachholte. Damit war die Partie gelaufen.

Nach drei ungeschlagenen Spielen in Serie gab es also wieder einmal eine Niederlage für die WSG. „Wir haben nach vorne nicht viel zusammengebracht. Ried hat aber auch Qualität", meinte Sportmanager Stefan Köck.


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