Mehr Geld in Gemeindekassa

Jenbacher Mandatare beschlossen Kauf eines Areals an der Unteren Achenseestraße.

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Von Walter Zwicknagl

Jenbach –Der Kauf des Areals am Unteren Ende der Achenseestraße war der Marktgemeinde Jenbach ein besonderes Anliegen. „Damit können wir Parkplätze aus dem Straßenbereich bringen“, hatten schon BM Dietmar Wallner und sein Vize Bernhard Stöhr (beide VP) bei der Präsentation künftiger Ausbaupläne gesagt und darin ein „Schlüssel­grundstück“ gesehen. Und es gab keine Gegenstimme, als der Kauf des Areals um 355.000 Euro beschlossen wurde.

Keine Debatten gab es auch um den Rechnungsabschluss 2017. „Der Überschuss in der Höhe von 810.000 Euro kann sich sehen lassen. Dabei wurde der Kauf des Esterhammer-Hauses im Ortszentrum, eines Gehsteigtraktors und eines Feuerwehrfahrzeuges abgewickelt“, zeigte BM Wallner auf. Auch der Schuldenstand konnte reduziert werden. Ein Mehr an Kommunalsteuern und die Erschließungsabgabe für Wasser und Kanal bei großen Gebäuden, die derzeit entstehen, seien mitverantwortlich für das Plus in der Gemeindekasse. In die Wasserversorgungsanlage Quellenweg müssen heuer rund 100.000 Euro investiert werden.

„Stein des Anstoßes war ein Lärmgutachten“, stellte Wallner fest, als es um den acht Jahre langen Rechtsstreit um eine Pizzeria in der Schalserstraße ging. Die Verfahrungsordnung habe sich im Lauf der Zeit vollkommen geändert, vermerkte der Gemeindechef. Nach dem Spruch des Landesverwaltungsgerichtes sei das Thema vom Tisch.

In Sachen Bogenschützen, die untereinander im Clinch sind und wo sich zwei Vereine etablierten, schlug VBM Bernhard Stöhr das Engagement eines Mediators vor. „Sonst eskaliert die Sache noch mehr“, war seine Feststellung, nachdem GR Wolfgang Wittner (FP) einen Antrag für eine künftige Nutzung des Areals eingebracht hatte.


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