OPCW-Exekutivrat berät über Fall Skripal

Den Haag (APA/dpa) - Im Konflikt um die Nervengift-Attacke auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien ist am Mittwoch d...

Den Haag (APA/dpa) - Im Konflikt um die Nervengift-Attacke auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien ist am Mittwoch der Exekutivrat der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) in Den Haag zusammengekommen. Die Diplomaten aus 41 Staaten, darunter Großbritannien und Russland, wollen hinter verschlossenen Türen über die Affäre beraten.

Eine Sprecherin der OPCW konnte am Vormittag keine Angaben machen, wie lange die Sitzung dauern würde. Russland hatte die Sondersitzung beantragt.

Großbritannien macht Russland für den Einsatz des Nervengiftes verantwortlich. Moskau weist dies vehement zurück. Der Fall hat zu schweren diplomatischen Spannungen zwischen dem Westen und Russland geführt.

Der frühere Doppelagent Skripal war am 4. März zusammen mit seiner Tochter Julia im südenglischen Salisbury bewusstlos auf einer Parkbank gefunden worden. Großbritannien geht davon aus, dass beide mit dem in der früheren Sowjetunion entwickelten Kampfstoff Nowitschok vergiftet wurden.


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