Leitbörsen in Fernost schließen ohne klare Richtung

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch ohne klare Richtung geschlossen. Der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA u...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch ohne klare Richtung geschlossen. Der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und der Volksrepublik China dürfte die Stimmung an den Handelsplätzen weiter eintrüben.

Der Handelsstreit zwischen China und den USA eskaliert nämlich: Die Volksrepublik kontert Einfuhrzölle der Vereinigten Staaten auf chinesische Waren im Wert von 50 Mrd. US-Dollar mit protektionistischen Gegenmaßnahmen. Es geht um insgesamt 106 US-Güter in vier Kategorien.

Der Nikkei-225 Index in Tokio gewann um 0,13 Prozent auf 21.319,55 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um sehr deutliche 2,19 Prozent auf 29.518,69 Einheiten. Der Shanghai Composite verlor 0,18 Prozent auf 3.131,11 Punkte.

Unter den Einzelwerten rückten in Tokio die Papiere der Softbank (minus 1,7 Prozent) in den Fokus. Der japanische Konzern dürfte sich mit höchstens zehn Prozent am Schweizer Rückversicherungskonzern Swiss Re beteiligen. Die Nummer zwei der Rückversicherungsbranche und Softbank verhandeln seit einiger Zeit über eine Partnerschaft. Ob es überhaupt zu einem Einstieg des Telekomriesen kommt, ist allerdings weiterhin offen.

In Hongkong schlossen bis auf ein im Hang Seng Index gelisteten Titel alle im Minus. Die größten Kursverluste verbuchten dabei AAC Technologies (minus 5,9 Prozent). Die Papiere des Technologieschwergewichts Tencent gaben 2,9 Prozent ab.

Auch die Märkte in Indien und Australien zeigten sich uneinheitlich. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 33.044,39 Zählern mit minus 0,98 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg dagegen um leichte 0,08 Prozent auf 5.863,70 Einheiten.


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