Sieben Islamisten in Serbien zu Haftstrafen verurteilt

Belgrad (APA) - Sieben Islamisten sind am Mittwoch in Belgrad in erster Instanz wegen Terrorismus und Zusammenarbeit mit dem „Islamischen St...

Belgrad (APA) - Sieben Islamisten sind am Mittwoch in Belgrad in erster Instanz wegen Terrorismus und Zusammenarbeit mit dem „Islamischen Staat“ zu insgesamt 67 Jahren Haft verurteilt worden - drei von ihnen in Abwesenheit, denn sie befinden sich auf der Flucht, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tanjug.

Drei Angeklagte wurden demnach zu jeweils elf Jahren Gefängnis verurteilt, ein weiterer zu zehn Jahren. Jeweils neuneinhalb Jahre Haft erhielten zwei Angeklagte, ein weiterer siebeneinhalb Jahre.

Den Männern wurde vorgeworfen, 2013 eine Zusammenarbeit mit den Terrororganisationen „Islamischer Staat“ und Al-Nusra-Front aufgenommen zu haben. Sie sollen unter Gleichgesinnten in Serbien und anderen Staaten Südosteuropas Spenden gesammelt haben. Damit seien die Reisen von insgesamt 24 Freischärlern - darunter die Angeklagten selbst - nach Syrien finanziert worden.

Der Anführer der siebenköpfigen Gruppe soll nach Angaben der Ankläger in Syrien einen Einheit von Jidhadisten befehligt haben. Er wurde auf diversen Internetportalen wiederholt für tot erklärt, das Belgrader Gericht, das am Mittwoch urteilte, hat darüber aber keine offiziellen Informationen.

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