Warschauer Börse schließt tiefer

Warschau (APA) - Die Warschauer Börse hat am Mittwoch in der Verlustzone geschlossen. Der WIG-30 ging um 1,24 Prozent tiefer auf 2.554,07 Pu...

Warschau (APA) - Die Warschauer Börse hat am Mittwoch in der Verlustzone geschlossen. Der WIG-30 ging um 1,24 Prozent tiefer auf 2.554,07 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste WIG fiel um 0,93 Prozent auf 58.354,95 Einheiten.

Der Handelsstreit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt belastete die Stimmung auf den globalen Aktienmärkten. Wie das allgemeine europäische Börsenumfeld tendierten auch die Leitbörsen in Mittel- und Osteuropa mit deutlichen Verlusten. Nationale Konjunkturdaten konnten unterdessen keine entscheidenden Impulse liefern.

Daten von Eurostat zufolge lag die Arbeitslosenrate in Polen im Februar bei 4,4 Prozent. Demnach waren im Februar 754.000 Polen ohne Arbeit. Im Vergleich dazu betrug die Arbeitslosigkeit in der EU im gleichen Zeitraum 7,1 Prozent. Vorläufigen Daten zufolge fiel die Inflation im März leicht auf 1,3 Prozent im Jahresabstand. Damit fiel die Teuerungsrate sowohl im Vergleich zu den Analystenschätzungen als auch zur Vorjahresperiode etwas schwächer aus.

Bei den Einzelwerten rangierten die Aktien der Bank Zachodni an der letzten Stelle im WIG-30 Index. Die Zachodni-Papiere verbilligten sich um satte 4,29 Prozent. Ebenfalls deutlich tiefer gingen die Aktien des Öl- und Gaskonzerns PGNiG aus dem Handel. Sie gaben um 3,57 Prozent nach.

Zu den Gewinnern zählten hingegen die Anteilsscheine von Energa, die um 2,60 Prozent zulegten. Der Kurs von Kruk stieg um 3,19 Prozent und kletterte damit an die Spitze des WIG-30 Index.

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