USA halten vorerst an Militärpräsenz in Syrien fest

Washington/Damaskus (APA/AFP) - Trotz der von US-Präsident Donald Trump angekündigten raschen Beendigung des Syrien-Einsatzes behalten die V...

Washington/Damaskus (APA/AFP) - Trotz der von US-Präsident Donald Trump angekündigten raschen Beendigung des Syrien-Einsatzes behalten die Vereinigten Staaten vorerst noch Truppen in dem Bürgerkriegsland. Die USA blieben zusammen mit ihren Verbündeten dem Ziel verpflichtet, die verbliebene „niedrige Präsenz“ von Jihadisten der Miliz „Islamischer Staat“ (IS) zu vernichten, erklärte am Mittwoch das Weiße Haus in Washington.

Die USA würden sich weiterhin mit ihren Verbündeten hinsichtlich ihrer künftigen Syrien-Pläne absprechen. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, erklärte nach Beratungen Trumps mit seinem Sicherheitsteam aber auch, dass die US-Militärmission gegen den IS in Syrien „sich rasch dem Ende nähert“. Die Jihadistenorganisation sei in dem Land „fast völlig vernichtet“. Angaben zu dem Zeitplan für den US-Truppenabzug machte sie nicht.

Trump hatte am Osterwochenende angekündigt, den Militäreinsatz in Syrien „sehr bald“ beenden zu wollen. Die USA bekämpfen den IS in Syrien im Rahmen einer internationalen Militärallianz mit Angriffen aus der Luft. Außerdem unterstützen sie mit Soldaten am Boden überwiegend kurdische Kämpfer aus der Region.

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