120 Millionen Euro für Tirols Asfinag-Straßen

Der Autobahnbetreiber Asfinag investiert kräftig in die Infrastruktur. Vorrangige Ziele sind die Sicherheit und die Entlastung der Bevölkerung.

© thomas boehm

Innsbruck –Es sind Investitionen von über 120 Millionen Euro, die der Autobahn- und Schnellstraßenbetreiber Asfinag im heurigen Jahr in Tirol verbaut. Damit soll die Verkehrssicherheit erhöht, die Bevölkerung entlastet und die bestehende Infrastruktur aufrechterhalten werden. Die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer sollen dabei so gering wie möglich gehalten werden, ganz ohne Verzögerungen und Staus werde es dabei aber wohl nicht gehen. „Wir sorgen dafür, dass immer mindestens zwei Spuren pro Richtung für den Verkehr offen bleiben. Zeitverluste und Staus sollen möglichst gering gehalten werden“, so Asfinag-Geschäftsführer Stefan Siegele.

Im Fokus steht heuer vor allem die Tunnelsicherheit. Milser Tunnel sowie Pianner/Quadratscher Tunnel erhalten ein umfassendes Sicherheits-Upgrade – die Arbeiten zur Neuerrichtung der zweiten Röhre des Perjentunnels laufen auf Hochtouren. „Mit dem Vollausbau des Perjentunnels sorgen wir für eine spürbare Verkehrsentlastung und erhöhen die Lebensqualität im Tiroler Oberland deutlich. Bei der Tunnelsicherheit gibt es keine Kompromisse“, erklärt der zuständige Asfinag-Geschäftsführer Andreas Fromm.

Zu den größeren Vorhaben heuer zählt außerdem die Generalerneuerung der Kiefersfeldener Innsbrucker, die Sanierung der Mietzener Brücke bis Anschlussstelle Matrei, die Sanierung des Wiltener Tunnels bis Innsbruck-West sowie die Neuerrichtung der Terfener Innbrücke, der Umbau der Anschlussstelle Patsch und die Sanierung des zweiten Fahrstreifens der Europabrücke Richtung Brenner. (np)

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