Markgräfliches Opernhaus: Bayreuths Unesco-Welterbe öffnet wieder

Bayreuth (APA/dpa) - Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth erstrahlt wieder im ursprünglichen Glanz. Sechs Jahre lang ist das zum Unesco-W...

Bayreuth (APA/dpa) - Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth erstrahlt wieder im ursprünglichen Glanz. Sechs Jahre lang ist das zum Unesco-Weltkulturerbe gehörende Barocktheater saniert worden, am Donnerstag (12. April) wird es feierlich eröffnet. Zu hören und zu sehen ist dann jene Oper, die auch bei der Eröffnung im Jahr 1748 aufgeführt worden war - „Artaserse“ von Johann Adolph Hasse.

Rund 30 Millionen Euro ließ sich Bayern die Sanierungsarbeiten kosten. Das Opernhaus gilt als einzigartiges Zeugnis barocker Theaterkultur. Errichten ließ es die kunstsinnige Markgräfin Wilhelmine (1709-1758). Die preußische Prinzessin machte aus der Provinzstadt Bayreuth ein Zentrum für Kunst und Kultur. Das Markgräfliche Opernhaus war auch der Grund, warum der Komponist Richard Wagner im 19. Jahrhundert nach Bayreuth kam. Zwar erwies sich das barocke Haus für seine Bühnen-Ideen als unbrauchbar, in der Stadt blieb er trotzdem - und konnte mit tatkräftiger Unterstützung des Bayern-Königs Ludwig II. sein Festspielhaus errichten.

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