Wattens feierte einen 1:0-Arbeitssieg über BW Linz

Die WSG Wattens setzte sich mit einem 1:0-Heimsieg über BW Linz weiter vom Tabellenende ab.

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Von Alex Gruber

Wattens — Der Frühling treibt bei angenehm warmen Temperaturen schon wieder seine Blüten. Am Rasen des Gernot-Langes-Stadion war davon am Freitag fußballerisch wenig zu sehen. Das lag weniger an einer kleinen Brise Wind als sehr wohl am Grün, das mit seinen Naturwellen oft ein schnelles und druckvolles Passspiel erschwerte. Und beide Teams kämpften auch mit sich selbst. Eine Kopfballverlängerung von David Gugganig nach Schnegg-Ecke war in Minute elf der erste Gefahrenmoment, den die Hausherren versprühten. Die Gäste aus Linz ließen danach per Kopf durch Stefan Haudum (29.) und Juhani Pikkarainen (31.) zwei große Kopfballchancen aus, ehe Stefan Hinum nach Lüchinger-Flanke einen echten Hochkaräter nur in die Hände von WSG-Goalie Ferdinand Oswald setzte (36.). Kurz vor der Pause verzog David Schnegg für Wattens lediglich knapp.

Die WSG kam auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nur schwer in die Gänge, Linz war angetrieben von Gabriel Lüchinger den Tick näher am ersten Tor dran. Und wie in Durchgang eins war wieder eine Kopfballverlängerung von Gugganig (54.) die erste WSG-(Halb-)Chance.

Nach gut einer Stunde war's dann aber so weit, die WSG fand den Vorwärtsgang: Ein Katnik-Schuss nach Pranter-Vorlage wurde von Linz-Goalie Hankic nur mit Mühe gebändigt (62.), eine Minute später wurde ein Jurdik-Kopfball von den Oberösterreichern von der Linie gekratzt. Und dann versäumte Schnegg mit einem gesunden Maß an Egoismus den eigenen Abschluss (66.), ehe Katnik wieder in Hankic seinen Meister fand (71.).

Als schon viel nach einer Nullnummer roch, landete ein Kekez-Freistoß aus der eigenen Hälfte unter kräftiger Mithilfe der Gäste vor den Beinen von Milan Jurdik, der sich im Stile eines Torjägers mit dem 1:0 und seinem zehnten Saisontor bedankte. Drei Punkte, mehr gibt's nicht.


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