SV-Träger - Kärntner Gesundheitsreferentin gegen Auflösung der AUVA

Klagenfurt/Wien (APA) - Die Kärntner Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) hat sich am Freitag deutlich gegen eine Auflösung der Allgem...

Klagenfurt/Wien (APA) - Die Kärntner Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) hat sich am Freitag deutlich gegen eine Auflösung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA ausgesprochen. Sie forderte in einer Aussendung von Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ), Änderungen im Gesundheitssystem nur im Einvernehmen mit den Ländern durchzuführen.

Die AUVA aufzulösen, wäre eine „mutwillige Zerschlagung eines funktionierenden Systems“, kritisierte Prettner. Jährlich 500 Millionen Euro aus dem Gesundheitswesen abzuziehen, sei eine ebenso unseriöse Aussage wie jene von einer absehbaren „Zerstörung der AUVA“. Hartinger-Klein habe zudem kein Alternativangebot vorgelegt.

Eines der sieben Krankenhäuser der AUVA steht in Kärnten, hier sieht Prettner ein „schweres Foul“ der Ministerin, da das Unfallkrankenhaus Klagenfurt im vergangenen Sommer einen verbindlichen Grundsatzbeschluss gefasst hat, mit dem Klinikum Klagenfurt eine Kooperation einzugehen. 60 Millionen Euro sollten von der AUVA in ein neues UKH am Klinikum-Areal investiert werden. Dabei sollten Kompetenzen gebündelt und Synergien genutzt werden. Die Inbetriebnahme des UKH am Gelände des Klinikums Klagenfurt war für 2022 geplant.


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