Politische Risiken in CEE steigen durch Wahlen, aber Wirtschaft boomt

Wien (APA) - Vor dem Hintergrund der Wahlen in Ungarn, Tschechien, Polen und Slowenien steigen die politischen Risiken in Zentral- und Osteu...

Wien (APA) - Vor dem Hintergrund der Wahlen in Ungarn, Tschechien, Polen und Slowenien steigen die politischen Risiken in Zentral- und Osteuropa (CEE). Die Wirtschaft wächst dennoch anhaltend, so Coface. Für 2018 sagt der Kreditversicherer der gesamten Region ein Wirtschaftswachstum von 3,9 Prozent voraus, nach 4,5 Prozent im Jahr 2017, dem höchsten Stand seit acht Jahren.

Getragen wird das BIP-Wachstum von der guten Konsumlaune der Bevölkerung, anziehenden Investitionen und EU-mitfinanzierten Projekten, so Coface am Freitag in einer Aussendung. Alles in allem habe sich das wirtschaftliche Risiko in CEE in den vergangenen Jahren reduziert, so sei das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf gestiegen und die Arbeitslosigkeit gesunken.

Auch wenn sich der politische Wandel in Ost- und Südosteuropa respektive die Polarisierung der Gesellschaft noch nicht negativ aufs Geschäftemachen ausgewirkt habe, dürfe man die Entwicklungen nicht ganz außer Acht lassen. Die Regierungen wollten zwar die wichtigen Treiber der Wirtschaft nicht vergraulen, schlechtere Beziehungen zur EU und zu Partnerländern könnten aber genau dazu führen, warnt Coface.

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