Bei Schwoich flogen im Derby gleich beide Torhüter vom Platz

Von der Anzeigetafel leuchtete am Samstag die 35. Minute, als Schiedsrichter Daniel Bramböck im Pölven-Derby zwischen Schwoich und Söll kein...

Weil dieser Zweikampf nicht abgepfiffen wurde, ließ sich Schwoich-Goalie Thomas Winder zu einer Tätlichkeit am Schiedsrichter hinreißen.
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Von der Anzeigetafel leuchtete am Samstag die 35. Minute, als Schiedsrichter Daniel Bramböck im Pölven-Derby zwischen Schwoich und Söll keine andere Wahl blieb: Wegen einer Tätlichkeit am Referee wurde Schwoich-Goalie Thomas Winder ausgeschlossen. „Nach dem 1:1-Ausgleich hat mich der Torhüter geschubst", schilderte der Unparteiische die Situation, der ein strittiger Zweikampf vorausgegangen war. Weil Bramböck allerdings nicht auf Foulspiel entschied, brannten beim routinierten Winder die Sicherungen durch. Zehn Minuten später musste kurioserweise auch der eingewechselte Ersatzmann Michael Wörgötter nach einer Notbremse vorzeitig unter die Dusche.

Die Hausherren stellten daraufhin Stephan Gogl zwischen die Pfosten. Seine Torhüter-Qualitäten musste der Feldspieler aber selten unter Beweis stellen, Tabellenführer Söll blieb gegen neun Schwoicher harmlos. Stattdessen gingen die Gastgeber durch einen Beschta-Kopfball sogar in Führung. Der Ausgleich zum 2:2-Endstand durch Bernhard Kuss war für die Gäste nur ein schwacher Trost. „Gefühlt haben wir verloren", haderte Söll-Coach Georg Kirchmair, dessen Elf in Schwoich seit 15 Jahren nicht mehr gewinnen konnte. Der Fluch setzte sich also fort. (dale)

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