Missbrauchsvorwürfe - Prozess wurde vertagt

Bludenz/Wien (APA) - Der von Ex-ÖSV-Trainer Karl „Charly“ Kahr gegen eine ehemalige Skirennläuferin und deren Ehemann am Bezirksgericht Blud...

Bludenz/Wien (APA) - Der von Ex-ÖSV-Trainer Karl „Charly“ Kahr gegen eine ehemalige Skirennläuferin und deren Ehemann am Bezirksgericht Bludenz geführte Prozess wegen übler Nachrede ist am späten Freitagabend auf unbestimmte Zeit vertagt worden. Richterin Daniela Flatz wollte weitere Zeuginnen - mutmaßliche Missbrauchsopfer - hören, außerdem soll der Ermittlungsbericht der Staatsanwaltschaft Leoben eingeholt werden.

Um den Wahrheitsbeweis des Vorwurfs in einer der WhatsApp-Nachrichten erbringen zu können - nämlich dass Kahr „viele Mädchen missbraucht und gebrochen“ habe - müssten noch weitere Frauen befragt werden, die Missbrauchsvorwürfe geäußert haben, so Flatz. Konkret geht es um drei namentlich vorerst nicht bekannte Frauen, die ihre Karriere in jungen Jahren aufgrund der Missbräuche wieder aufgegeben haben sollen. Wie man an die Namen gelangen wird, war vorerst nicht sicher.


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