Dutzende sudanesische Soldaten bei Rebellenangriff im Jemen getötet

Aden/Sanaa (APA/AFP) - Bei einem Rebellenangriff im Jemen sind nach Militärangaben dutzende Soldaten aus dem Sudan getötet worden. Vom Iran ...

Aden/Sanaa (APA/AFP) - Bei einem Rebellenangriff im Jemen sind nach Militärangaben dutzende Soldaten aus dem Sudan getötet worden. Vom Iran unterstützte Houthi-Rebellen attackierten am Freitag einen sudanesischen Militärkonvoi im Norden des Landes, verlautete am Samstag aus Kreisen der jemenitischen Armee. Der Sudan beteiligt sich an der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition, die im Jemen die Houthis bekämpft.

Am Donnerstag hatte das jemenitische Militär bekannt gegeben, dass Hunderte Soldaten aus Saudi-Arabien und dem Sudan zur Verstärkung der Truppen um die Rebellenbastion Saada im Norden des Landes eingetroffen seien.

Die vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen hatten die jemenitische Hauptstadt Sanaa im September 2014 erobert und Anfang 2015 den von Saudi-Arabien unterstützten Präsidenten Abd Rabbu Mansour Hadi gestürzt. Vor drei Jahren griff dann eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition in den Konflikt ein. Seit Beginn der Intervention wurden rund 10.000 Menschen getötet. 8,4 Millionen Menschen sind nach UNO-Angaben von Hunger bedroht. Außerdem herrscht im Jemen eine Cholera-Epidemie.

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