USA sehen Handlungsbedarf nach neuen C-Waffen-Berichten aus Syrien

Washington/Damaskus (APA/dpa) - Die US-Regierung prüft Berichte über einen möglichen Giftgasangriff im syrischen Rebellengebiet Ost-Ghouta. ...

Washington/Damaskus (APA/dpa) - Die US-Regierung prüft Berichte über einen möglichen Giftgasangriff im syrischen Rebellengebiet Ost-Ghouta. Man folge den beunruhigenden Nachrichten über einen weiteren mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen in Syrien genau, teilte Außenministeriumssprecherin Heather Nauert in der Nacht auf Sonntag in Washington mit.

Sollten sich die Berichte bestätigen, sei eine sofortige Antwort der internationalen Gemeinschaft gefordert. „Die Vereinigten Staaten bemühen sich weiterhin, mit allen verfügbaren Kräften diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die Chemiewaffen einsetzen - in Syrien oder anderswo“, so Nauert.

Zuvor hatten Hilfsorganisationen über einen mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen bei Angriffen der syrischen Armee auf die letzte verbliebene Rebellenhochburg in der Region berichtet. Bei dem Abwurf einer Fassbombe mit Chemikalien seien am Samstagabend in Duma Dutzende Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Die Berichte ließen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana verwarf die Beschuldigungen als unwahr.


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