UBM zahlt Rekorddividende zum 145. Börsenjubiläum

Wien (APA) - Der Immo-Entwickler UBM feiert heuer sein 145. Börsenjubiläum und erfreut seine Anleger mit der bisher höchsten jemals ausgesch...

Wien (APA) - Der Immo-Entwickler UBM feiert heuer sein 145. Börsenjubiläum und erfreut seine Anleger mit der bisher höchsten jemals ausgeschütteten Dividende, wie das Unternehmen am Dienstag betonte. Für das Geschäftsjahr 2017 sollen die Aktionäre 2 Euro je Aktie erhalten - das sind um 25 Prozent mehr als im Jahr davor (1,60 Euro). Der Nettogewinn stieg dank Immobilienverkäufen um 26 Prozent auf 37 Mio. Euro.

„Wir haben das beschleunigte Verkaufsprogramm ‚Fast Track 17‘ umgesetzt und wir haben es geschafft, 600 Millionen Cash einzunehmen“, erklärte Vorstandschef Thomas Winkler die starke Ergebnisentwicklung. „Und wir befinden uns in einem Markt, wo die Preise höher sind als ursprünglich kalkuliert“, ergänzte er. „Das wird auch 2018 zu einer Ergebnissteigerung führen.“

Die Immobilienbranche verspürt weiterhin extremen Rückenwind. „Die Nachfrage ist ungebrochen hoch, weil es eine Flucht in Sachwerte gibt“, stellte Winkler fest. Daher rühre auch seine Selbstsicherheit betreffend Prognose für heuer und das kommende Jahr.

„Im Hinblick auf die hohe Vorverwertung unserer Projekte und das gute konjunkturelle Umfeld sieht es nicht so aus, als ob es 2018 zu einer Eintrübung kommt.“ Der Immobilienberater CBRE sei auch für 2019 ähnlich optimistisch.

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„Wir trauen uns zu, das nächste Rekordjahr in Aussicht zu stellen - nach 2015“, so Winkler. Der UBM-Chef rechnet für heuer mit einer Gesamtleistung von über 750 Mio. Euro, einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von über 50 Mio. Euro, einem Gewinn je Aktie (EPS) von über 5 Euro - „und das sind Schallmauern“, wie er anmerkte, - sowie einem Eigenkapital von über 400 Mio. Euro.

2017 erhöhte sich die Gesamtleistung um fast 34 Prozent auf 744,7 Mio. Euro, das EBT um 26 Prozent auf 50,5 Mio. Euro, der Gewinn je Aktie von 3,90 auf 4,88 Euro und das Eigenkapital um 4,1 Prozent auf 355,4 Mio. Euro. Gleichzeitig sank die Nettoverschuldung um knapp 31 Prozent von 691,2 auf 477,9 Mio. Euro. Das Unternehmen beschäftigte den Angaben zufolge 748 Mitarbeiter (2016: 716).

Der Boom in der Immobilien- und Baubranche wirkt sich freilich auch auf die Baukosten aus. „Das ist ein spürbares Problem für uns - das große Thema ist Preise“, so Winkler. Vor allem im Hochbau seien die Preissteigerungen massiv. „Die können wir im Moment noch teilweise weitergeben, aber das ist endlich.“ Denn Investoren erwarteten eine Bruttorendite von mindestens 3,5 Prozent.

~ ISIN AT0000815402 WEB http://www.ubm.at ~ APA277 2018-04-10/12:51


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