Energiekonzept bringt Musikhaus ins Schwitzen

Das Grundwasser, mit dem der Kulturbau geheizt und gekühlt werden soll, ist zu kalt. Einer Fernwärme-Alternative steht die Rad-WM im Weg.

Anfang August sollen die Arbeiten am Haus der Musik großteils abgeschlossen sein. Zwei Monate später wird es eröffnet.
© Rudy De Moor

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck –Musiker sind keine unempfindlichen Menschen. Ein wohltemperiertes Haus zum Üben und Vortragen ist umso wichtiger. Das noch in Bau befindliche und mit 6. Oktober zu eröffnende Haus der Musik in Innsbruck soll auch klimatisch auf der Höhe der Zeit sein. Für die Heizung und auch Kühlung des – derzeit mit reinen Baukosten von 62,7 Mio. Euro hochgerechneten – Werks von Stadt und Land ist eine thermische Nutzung des Grundwassers (via Wärmetauscher) vorgesehen, die TT berichtete. Hierfür wurde in der Herrengasse ein Grundwasserbrunnen angelegt.

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