Marathon: Sieben Eliteläufer auf Rekordjagd in Linz

Linz (APA) - Es ist angerichtet - die Voraussetzungen für eine Marathonbestzeit am Sonntag in Linz sind sehr gut. Sieben Läufer bieten eine ...

Linz (APA) - Es ist angerichtet - die Voraussetzungen für eine Marathonbestzeit am Sonntag in Linz sind sehr gut. Sieben Läufer bieten eine Bestzeit unter 2:10 Stunden auf, das Wetter soll mit 13 bis 17 Grad Celsius ideal werden und die aufgrund einer Baustelle leicht geänderte Streckenführung ist zertifiziert. So blickten die Veranstalter in einer Pressekonferenz am Mittwoch dem Ereignis freudig entgegen.

„Wir haben das größte Elitefeld, das jemals in Linz am Start war“, sagte Athletenkoordinator Günther Weidlinger. Die beiden Kenianer Geoffrey Mutai (2:03:02) und Elijah Kemboi (2:07:34) bieten eine persönliche Bestzeit unter 2:08 Stunden auf, als Favorit des Läufer-Managements wird aber ihr Landsmann Samson Bungei (2:08:36) gehandelt, erklärte Weidlinger.

Weiters zum rein kenianischen Favoritenkreis zählen Raymond Choge, Henry Chirchir, Robert Kipkemboi und Michael Tiony, allesamt mit persönlichen Bestzeiten unter 2:10 Stunden, sowie Vincent Tanui und Brimin Misoi. Vorjahressieger Anthony Maritim wird nicht am Start sein. Der Austro-Äthiopier Lemawork Ketema Weldearegaye (2:14:23) lief im März bei der Halbmarathon-WM in Valencia mit 1:03:57 Stunden persönliche Bestleistung und startet mit zwei Tempomachern aus Äthiopien.

Bei den Frauen gelten die kenianischen Freundinnen und Trainingspartnerinnen Tecla Kirongo (2:32:46) und Eddah Jepkosgei (2:37:46) als Favoritinnen. Sie kommen mit einem eigenen Tempomacher und Kirongo will die Zweieinhalb-Stunden-Marke angreifen. Auch mit der nach einer längeren Babypause wiedererstarkten Weißrussin Alena Berasniowa ist zu rechnen.

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Den Halbmarathon nutzen die steirische Serien-Staatsmeisterin Karin Freitag und der Oberösterreicher Endris Seid als Vorbereitung für die Marathon-Staatsmeisterschaft im Mai in Salzburg, im Viertelmarathon sind Anita Baierl und Alex Bründl heiße Anwärter auf einen Spitzenplatz.

Organisator Ewald Tröbinger berichtete, dass die durch eine Baustelle im Bereich der Voest-Autobahnbrücke leicht geänderte Streckenführung von einem AIMS-Vermesser berechnet und zertifiziert wurde, also Qualifikationen für internationale Meisterschaften weiterhin möglich sind. Bis zum Nennschluss im März waren für die Veranstaltung insgesamt 19.300 Teilnehmer gemeldet, mit den Nachnennungen am Freitag und Samstag sollten es mehr als 20.000 werden.

(S E R V I C E - Am Sonntag wird der Linz-Marathon von 9.15 bis 12.45 Uhr live auf ORF Sport+ übertragen, um 19.40 Uhr auf ORF1 eine Zusammenfassung und Highlights. Am Freitag gibt es eine Live-Übertragung eines Pressefrühstücks mit den Favoriten von 10 bis 10.30 Uhr auf ORF Sport+. Alle Infos unter www.linzmarathon.at)


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