Diskussion um Relegationspartie zwischen Inzing und TI

Innsbruck — Die Antwort zeigte, wie erleichtert TI-Volley-Obmann Michael Falkner am Samstag nach Hause fuhr. „Ein Teil von der Frau Hitt", e...

© Michael Kristen

Innsbruck — Die Antwort zeigte, wie erleichtert TI-Volley-Obmann Michael Falkner am Samstag nach Hause fuhr. „Ein Teil von der Frau Hitt", erwiderte er auf die Frage, wie viele Steine ihm nach dem 3:0-Sieg (25:18, 25:22; 25:16) über Zweitligist Inzingvolley vom Herzen gefallen wären. Durch den Erfolg glich die TI im zweiten Relegationsspiel auf 1:1 aus und kann nach der Auftaktniederlage auf den Verbleib in der ersten Bundesliga hoffen.

„Die Schmach der Niederlage saß doch sehr tief. Deswegen haben die Mädls den Sieg unbedingt gewollt und wirklich sehr fokussiert gespielt", sagte Falkner. Inzingvolley-Trainer Roland Gattermayr erklärte, dass die TI klar den Heimvorteil der großen Dreifachturnhalle genutzt hätte. Dieser entfällt beim Entscheidungsspiel. Da sind die Inzinger Gastgeber. Sie müssen jedoch erneut in das Landessportcenter in Innsbruck ausweichen. „Da ist der Spielausgang wieder offener", sagte Gattermayr. Und zwecks Nutzbarkeit und Mannschaftsbesetzung wird Inzing wahrscheinlich auch beim angesetzten Termin am Mittwoch um 20.30 Uhr bleiben.

"Kein Gegeneinander, sondern Miteinander"

Falkner ist die Spielansetzung eher ein Dorn im Auge. Seine Top-Spielerin Nora Janka weilt da auf Nationalteamtrainingslager. „Und außerdem spielt Hypo um 19 Uhr das Play-off-Halbfinale", monierte Falkner.

Gattermayr hingegen sieht die Partie um die Ecke in der Olympiahalle als Vorteil: „Das interessierte Volleyballpublikum kann dann gleich danach ein weiteres Spiel sehen, in dem es um eine spannende Entscheidung geht." Dem Inzing-Trainer war es auch wichtig zu betonen, dass es im Tiroler Volleyball um „kein Gegeneinander geht, sondern dies ein Miteinander ist". Und die Partie nach dem deutschen Semifinale zu sein, sei doch im Sinne aller. (su)

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