Nobelpreis, Konsul und Agrarmarketing
Große Auszeichnung für die beiden Tiroler Ordensschwestern Marianne Stöger (83) und Margit Pissarek (84). Südkorea hat die Mitglieder des ös...
Große Auszeichnung für die beiden Tiroler Ordensschwestern Marianne Stöger (83) und Margit Pissarek (84). Südkorea hat die Mitglieder des österreichischen Instituts des geweihten Lebens für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. 43 Jahre lang kümmerten sich die beiden Nonnen um an Lepra erkrankte Menschen auf der südkoreanischen Insel Sorok. Seit 2005 leben Stöger und Pissarek wieder in Innsbruck.
LH Günther Platter begrüßt diesen Vorschlag und hat dies bereits Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz in einem Schreiben bekundet. „Es zeugt von großem Mut, Freunde und Familie hinter sich zu lassen, um anderen Menschen zu helfen“, betont Platter. Mit ihrer Solidarität und Offenheit gegenüber den Schwächeren dieser Welt hätten Marianne Stöger, die im heurigen Februar das große Ehrenzeichen des Landes Tirol erhielt, und Margit Pissarek einen wertvollen Dienst für ein friedliches Miteinander geleistet. „Das ist keine Selbstverständlichkeit und verdient höchste Anerkennung.“ Der wichtigste Friedenspreis wird jährlich am 10. Dezember, dem Todestag von Alfred Nobel, verliehen. Allein dass die beiden Tirolerinnen von Südkorea nominiert wurden, ist schon eine große Ehre.
Nicht ausgezeichnet, aber befördert dürfte der Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Innsbruck-Stadt, Matthias Pöschl, werden. Pöschl soll Wendelin Juen als Chef des Agrarmarketings Tirol nachfolgen. Das sickerte am Dienstag durch. Juen stand 14 Jahre an der Spitze des Agrarmarketings und kehrt jetzt voll in die Landwirtschaftskammer zurück.
Als neuer Honorarkonsul für die Ukraine fungiert seit Kurzem der ehemalige Innsbrucker SPÖ-Stadtrat Walter Peer. Am 26. April wird übrigens das neue ukrainische Konsulat in der Tiroler Landeshauptstadt offiziell eröffnet.
Der ehemalige Landtagspräsident Herwig van Staa, der sich aktuell im Innsbrucker Gemeinderatswahlkampf für den ÖVP-Seniorenbund engagiert, kehrt an die Universität Innsbruck zurück. Heute hält er seine Antrittsvorlesung am Institut für Politikwissenschaften. Van Staa, der noch Vizepräsident im EU-Ausschuss der Regionen ist, spricht über „makroregionale Strategien als wichtiges Bindeglied zwischen der EU und ihren Regionen“. (pn)
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