Riesenmenge gefälschter Luxusgüter in Italien beschlagnahmt
Es handelt sich laut Polizei um 165.000 Kleidungsstücke, die mit gefälschten Etiketten der Luxusmarke Yves Saint Laurent gekennzeichnet waren. Bei Verkauf hätten sie 25 Millionen Euro eingebracht.
Rom – In Italien sind am Donnerstag 165.000 Kleidungsstücke und Accessoires beschlagnahmt worden, die fälschlich als Produkte der Luxusmarke Yves Saint Laurent (YSL) gekennzeichnet waren. Bei Verkauf hätten die konfiszierten Falsifikate rund 25 Millionen Euro eingebracht, teilte die Polizei der lombardischen Stadt Como mit.
Die Polizei durchsuchte zwei im Modehandel aktiven Gesellschaften in Como. Dabei wurden Tausende gefälschte Waren aus China mit dem berühmten Brand der französischen Modegruppe entdeckt. Die Inhaber der beiden Gesellschaften wurden wegen Produktfälschung, Betrugs und Hehlerei angezeigt.
Die Polizei geht davon aus, dass in diesem Fall in den Jahren 2015 bis 2017 rund 800.000 Kleidungsstücke gefälscht wurden. Die meisten waren für den US-Markt bestimmt. Im September 2017 hatte die bekannte US-Kaufhauskette Saks Fifth Avenue den Vertrieb gefälschter YSL-Waren angezeigt. (APA)