Nach Klage wird Brunnen in Maria-Theresien-Straße umgebaut
Innsbruck – Bis zum Obersten Gerichtshof (OGH) ging eine betagte Dame, die sich bei einem Sturz über die Rampe am Brunnen in der Innsbrucker...
Innsbruck –Bis zum Obersten Gerichtshof (OGH) ging eine betagte Dame, die sich bei einem Sturz über die Rampe am Brunnen in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße verletzt hatte. Sie forderte von der Stadt Innsbruck Schadenersatz. Und gewann. Wie berichtet, lastete der OGH der Stadt Innsbruck grobe Fahrlässigkeit an. Die Schadenersatzsumme lag bei rund 40.000 Euro.
Nun, etwas mehr als ein Jahr nach der Urteilsverkündung, entscheidet sich die Stadt Innsbruck dazu, den Brunnen umzubauen. „Wir müssen handeln und können es nicht darauf ankommen lassen, immer wieder verklagt zu werden“, erklärt die zuständige Stadträtin Uschi Schwarzl (Grüne). Demnach soll der Brunnen um 75 Zentimeter erhöht und die Rampe entfernt werden, sodass der Brunnen frei steht. Rundherum sollen Bänke angebracht werden. Das Projekt ist nicht ganz billig: 167.000 Euro soll der Umbau kosten. „Wir machen das nicht aus Jux und Tollerei. Wenn wir geklagt werden, kostet das schließlich auch“, rechtfertigt Schwarzl.
Stolpereien und kleinere Unfälle habe es in den vergangenen Jahren rund um den Brunnen immer wieder einmal gegeben, weiß die Stadträtin. Vor Gericht ging aber bislang nur besagter Fall.
Der entsprechende Antrag zum Umbau wird morgen Mittwoch dem Stadtsenat vorgelegt, in weiterer Folge wird der Gemeinderat damit betraut. Die Umbauarbeiten sollen erst im Herbst beginnen, damit der Sommer in der Maria-Theresien-Straße „baustellenfrei“ bleibt. (dd)
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