Schwalbe verfing sich in Schnur: Feuerwehreinsatz in Landeck

Dass Feuerwehrmänner zu Katzenrettungen oder aufgrund von unliebsamen Wespennestern ausrücken, ist nichts Neues. Am Wochenende erreichte die...

Eine Felsenschwalbe hatte sich in einem Faden verfangen.
© FFW Landeck

Dass Feuerwehrmänner zu Katzenrettungen oder aufgrund von unliebsamen Wespennestern ausrücken, ist nichts Neues. Am Wochenende erreichte die Landecker Florianijünger aber ein tierischer Notruf, der in dieser Form einzigartig sein dürfte. Es galt eine Schwalbe zu retten.

Eine Passantin hatte der Leitstelle am Sonntagnachmittag gemeldet, dass sich das Tier in einer Schnur verfangen habe und sein Nest nicht mehr verlassen könne. Um zum Notfall im Dachstuhl über dem vierten Stock eines Wohnblocks in der Brixner Straße zu gelangen, benötigten die Helfer allerdings eine Drehleiter. Oben angekommen, bestätigte sich die Meldung: Die Felsenschwalbe hatte sich „in einem Knäuel aus Textilfasern verfangen und konnte sich offenbar aus eigener Kraft nicht mehr befreien", wie Feuerwehrkommandant Christian Mayer berichtete. Das Tier war bereits sehr geschwächt und wäre wohl ohne Hilfe verendet.

Mit Pinzette und Nagelschere wurden am Boden die Fäden vorsichtig von den Feuerwehrmännern entfernt und die Schwalbe daraufhin wieder in die Freiheit entlassen. Dabei soll sie sich „mit einem glücklichen Zwitschern" bedankt haben. (TT, mr)

Die Feuerwehr Landeck rückte mit der Drehleiter aus, um zu helfen.
© FFW Landeck

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