Handelskonflikte - Austro-Botschafter in China: WTO reformieren

Wien/Peking/Washington (APA) - „Europa kann eine Rolle spielen, die sonst niemand bereit ist zu spielen.“ Das sagt der österreichische Botsc...

Wien/Peking/Washington (APA) - „Europa kann eine Rolle spielen, die sonst niemand bereit ist zu spielen.“ Das sagt der österreichische Botschafter in China, Hans Dietmar Schweisgut, im Lichte des Handelskonflikts zwischen USA und China. Es gehe darum, gemeinsam Reformen durchzuführen, etwa in der Welthandelsorganisation (WTO). Das multilaterale Handelssystem müsse erhalten bleiben. China müsse die Marktöffnung vorantreiben.

Im Interview mit dem ORF-Radio Ö1, das im „Mittagsjournal“ ausgestrahlt wurde, sagte Schweisgut weiters, dass die WTO hin zu mehr Schlagkraft reformiert werden müsse. Dies insofern, als dass das US-Argument, wonach die WTO nicht in der Lage sei, gewisse chinesische Geschäftspraktiken zu sanktionieren, nicht mehr gelten können solle. „Wir haben klar gesagt, wir können nicht so weitermachen wie bisher“, sagte Schweisgut. Es dürfe nicht nur Sonntagsreden geben, in denen es heiße, die WTO und das multilaterale Handelssystem seien wichtig, so der Botschafter.

~ WEB http://www.wto.org/ ~ APA224 2018-07-16/12:59

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

TT E-PaperTT E-Paper

Kommentieren