Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost sind am Dienstag mit unterschiedlicher Tendenz aus dem Handel gegangen. Der Nikkei-225 Index in Toki...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost sind am Dienstag mit unterschiedlicher Tendenz aus dem Handel gegangen. Der Nikkei-225 Index in Tokio gewann um 100,01 Zähler oder 0,44 Prozent auf 22.697,36 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong verlor hingegen um 357,98 Zähler (minus 1,25 Prozent) auf 28.181,68 Einheiten. Der Shanghai Composite fiel um 15,91 Punkte oder 0,57 Prozent auf 2.798,13 Punkte.

Auch die Märkte in Indien und Australien zeigten sich unterschiedlich. Während der Sensex 30 in Mumbai bei 36.519,96 Zählern mit plus 196,19 Punkten oder 0,54 Prozent schloss, fiel der All Ordinaries Index in Sydney um 38,3 Zähler oder 0,61 Prozent auf 6.288,40 Einheiten.

Trotz des Zollstreits mit den USA hält China an seiner Wachstumsprognose für die Wirtschaft fest. Im Gesamtjahr 2018 dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um rund 6,5 Prozent zulegen, wie die staatliche Planungsbehörde am Dienstag mitteilte. Zum Wochenstart hatte sich eine leichte Eintrübung im chinesischen Wirtschaftswachstum gezeigt.

Der zuletzt etwas schwächere Ölpreis lastete heute auf den Aktienkursen von Ölkonzernen. An der Hongkonger Börse gaben etwa die Anteilsscheine von Petrochina um 2,80 Prozent nach und für die des Branchenkollegen CNOOC ging es um 3,38 Prozent nach unten.

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Die japanischen Börsen waren am Montag wegen eines Feiertages geschlossen geblieben. Der verspätete Auftakt der Handelswoche wurde unter anderem von einem schwächeren Kurs der Landeswährung Yen gestützt. Belastend wirkten hingegen die verhaltenen Vorgaben von der Wall Street und die schwächere Tendenz anderer asiatischer Märkte. Nach Handelsschluss wurde bekannt, dass Japan und die EU ihr bisher größte Freihandelsabkommen unterzeichnet hat. Der seit 2013 vorbereitete Pakt, JETFA, soll Zölle und andere Handelshemmnisse abbauen, um das Wachstum anzukurbeln und neue Jobs zu schaffen.

Bei den Einzelwerten zeigten sich vor allem die Aktien von Maschinenbau- und Elektronikkonzernen deutlich schwächer. So verbilligten sich die Anteilsscheine von Fanuc um 4,06 Prozent. Für den Kurs von Okuma ging es um noch deutlichere 4,13 Prozent bergab und abgeschlagen am letzten Platz im Nikkei-225 rangierten Yaskawa Electric mit einem satten Kursverlust von 7,33 Prozent.


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