Fast 50 Tote bei Überschwemmungen im Norden Nigerias

Nach starken Regenfällen im Grenzgebiet zum Niger ist ein Fluss über die Ufer getreten, fünf Dörfer im Bezirk Jibia seien überflutet worden.

Während der Regenzeit von Mai bis September ist Hochwasser in weiten Teilen Nigerias üblich. (Archivfoto)
© AFP

Kano – Bei Überschwemmungen im Norden Nigerias sind mindestens 49 Menschen ums Leben gekommen. 20 weitere Menschen würden vermisst, teilte der Leiter der Katastrophenschutzbehörde im Bundesstaat Katsina, Aminu Waziri, am Dienstag mit. Nach starken Regenfällen im Grenzgebiet zum Niger in der Nacht zum Montag sei ein Fluss über die Ufer getreten, fünf Dörfer im Bezirk Jibia seien überflutet worden.

Mehr als 2000 Menschen mussten laut Waziri in Notunterkünften untergebracht werden. 27 Verletzte seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Während der Regenzeit von Mai bis September ist Hochwasser in weiten Teilen des westafrikanischen Landes üblich. Im Jahr 2012 hatte es in 30 von 36 Bundesstaaten schwere Überschwemmungen gegeben, bei denen hunderte Menschen starben und rund zwei Millionen Menschen ihr Dach über dem Kopf verloren. (APA/AFP)

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