J.P. Morgan: Österreicher sparen vor allem kurzfristig

Wien (APA) - Laut dem aktuellen Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management legen 92 Prozent der Österreicher Geld auf die hohe Kante,...

Wien (APA) - Laut dem aktuellen Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management legen 92 Prozent der Österreicher Geld auf die hohe Kante, dies aber in erster Linie nur kurzfristig. Spargründe sind hierzulande vor allem finanzielle Rücklagen und große Anschaffungen bzw. spontane Wünsche, wie der Finanzdienstleister heute, Mittwoch, in einer Aussendung mitteilte.

Im Auftrag von J.P. Morgan Asset Management hat die deutsche Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) rund 1.000 Österreicher zu Themen wie Spar- und Anlageverhalten, Anlagehorizont und Risikobereitschaft befragt. Rund 92 Prozent gaben an, regelmäßig zu sparen. Die Mehrheit (60 Prozent) tut dies vor allem als finanzielle Rücklage. Jeweils ein Drittel legt Geld für größere Anschaffungen wie ein Auto oder eine Reise (39 Prozent) oder spontane Wünsche (37 Prozent) beiseite. 30 Prozent sparen für den Ruhestand, für die Ausbildung von Kindern oder Enkeln legen 20 Prozent der Befragten Geld zurück.

Vor allem die Zahl derer, die für die Altersvorsorge sparten, zeige, dass viele ihre Rentenrücklagen unterschätzten, erklärte Christoph Bergweiler von J.P. Morgan Asset Management. Obwohl kurzfristige Sparziele durchaus sinnvoll seien, sei es gleichzeitig wichtig, langfristige Ziele zu verfolgen - vor allem in Anbetracht steigender Lebenserwartung und sinkender Pensionszahlungen, so Bergweiler in der Aussendung.


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