Juncker und Hoyer loben „Erfolgsgeschichte“ EU-Investitionsfonds

Brüssel (APA) - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EIB-Präsident Werner Hoyer haben die „Erfolgsgeschichte“ des Europäischen St...

Brüssel (APA) - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EIB-Präsident Werner Hoyer haben die „Erfolgsgeschichte“ des Europäischen Strategischen Investitionsfonds EFSI gelobt. Juncker sagte am Mittwoch in Brüssel, bisher habe man bereits 335 Mrd. Euro zusammengebracht. Ab 2020 werde der EFSI durch den Plan EU-Invest abgelöst, dessen Investitionsdichte sich auf 650 Mrd. Euro belaufen soll.

Hoyer betonte, mit dem als „Juncker-Plan“ bezeichneten EFSI sei das „Antlitz der europäischen Finanzwelt verändert“ worden. Jedenfalls befinde man sich auf dem richtigen Weg. Vor vier Jahren beim Inkrafttreten des Investitionsplans sei man von 16 Mrd. Euro aus der Kommission, fünf Milliarden von der EU-Bank und einer Hebelwirkung von 1:15 ausgegangen, womit man auf 315 Mrd. Euro gekommen wäre.

Dies sei durch private Investitionen und auch eine Beteiligung des öffentlichen Sektors bereits jetzt übertroffen worden. Angesprochen auf große Vorhaben für die Zukunft sagte Hoyer, es werde um die Modernisierung der Industriegesellschaft und der Volkswirtschaften gehen. Aber er könne heute noch nicht sagen, ob es neue Suchmaschinen oder noch nicht identifizierte Projekte geben werde.

Sowohl Juncker als auch Hoyer hoben auch die Arbeit von EIB-Vizepräsident Wilhelm Molterer, dem ehemaligen österreichischen Vizekanzler und ÖVP-Chef, hervor.

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