IHS-Prognose - Schramböck: In Hochkonjunktur für Standort vorsorgen

Wien (APA) - Österreich muss laut Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) angesichts der mittelfristigen Abkühlung der Wirtschaftse...

Wien (APA) - Österreich muss laut Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) angesichts der mittelfristigen Abkühlung der Wirtschaftsentwicklung in der aktuellen Hochkonjunktur für diese Zeit vorsorgen, um den Standort langfristig wettbewerbsfähig zu halten und dadurch Arbeitsplätze zu sichern. „Die Weichen, die wir jetzt nicht stellen, bringen uns auf das Nebengleis“, so die Ministerin zur IHS-Prognose.

Es brauche daher weitere Reformschritte, um Unternehmertum zu fördern. „Neben der Entlastung von Bürokratie und einer strategischen Außenwirtschaft müssen wir vor allem das Potenzial der Digitalisierung voll entfalten“, so Schramböck in einer der APA übermittelten schriftlichen Stellungnahme zur heute präsentierten mittelfristigen Prognose des Instituts für Höhere Studien (IHS) für den Zeitraum 2018 bis 2022. Der Wettbewerbsvorteil der Zukunft sei digital, „daher braucht es eine neue Industriepolitik für Europa. Wenn wir hier vorne mit dabei sind, profitieren Unternehmen, Mitarbeiter und die Gesellschaft“.

Die NEOS betonten in einer Aussendung, dass sich Österreich in einer Hochkonjunkturphase und damit in der idealen Situation befinde, um jetzt dringende Strukturreformen umzusetzen. Die Regierung dürfe daher nicht mehr länger wichtige Reformen auf die lange Bank schieben, so NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker. Die Wachstumserfolge müssten durch mutige Reformen langfristig abgesichert werden, dazu gehörten neben einer echten Föderalismusreform auch eine Sanierung des maroden Gesundheitssystems sowie endlich eine „enkelfitte“ Reform des Pensionssystems.

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