Handelskonflikte - Austro-Botschafter in China: WTO reformieren

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~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA224 vom 16.07.2018 muss im Lead der 2. Satz neu formuliert werden. Damit wird klargestellt, dass der Österreicher Hans Dietmar Schweisgut EU-Botschafter in China ist (nicht: Österreichs Botschafter in China). --------------------------------------------------------------------- ~ Wien/Peking/Washington (APA) - „Europa kann eine Rolle spielen, die sonst niemand bereit ist zu spielen.“ Das sagt der EU-Botschafter in China, der Österreicher Hans Dietmar Schweisgut, im Lichte des Handelskonflikts zwischen USA und China. Es gehe darum, gemeinsam Reformen durchzuführen, etwa in der Welthandelsorganisation (WTO). Das multilaterale Handelssystem müsse erhalten bleiben. China müsse die Marktöffnung vorantreiben.

Im Interview mit dem ORF-Radio Ö1, das im „Mittagsjournal“ ausgestrahlt wurde, sagte Schweisgut weiters, dass die WTO hin zu mehr Schlagkraft reformiert werden müsse. Dies insofern, als dass das US-Argument, wonach die WTO nicht in der Lage sei, gewisse chinesische Geschäftspraktiken zu sanktionieren, nicht mehr gelten können solle. „Wir haben klar gesagt, wir können nicht so weitermachen wie bisher“, sagte Schweisgut. Es dürfe nicht nur Sonntagsreden geben, in denen es heiße, die WTO und das multilaterale Handelssystem seien wichtig, so der Botschafter.

~ WEB http://www.wto.org/ ~ APA437 2018-07-18/16:52

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