Rebellen im Süden Syriens geben weiteres Territorium auf

Damaskus (APA/dpa) - Die Rebellen in Syrien geben ein weiteres Gebiet im Süden des Bürgerkriegslandes auf. Oppositionelle Milizen stimmten e...

Damaskus (APA/dpa) - Die Rebellen in Syrien geben ein weiteres Gebiet im Süden des Bürgerkriegslandes auf. Oppositionelle Milizen stimmten einem unter russischer Vermittlung erzielten Abkommen für die Provinz Quneitra zu, wie Staatsmedien und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag meldeten.

Demnach händigen diese unter anderem ihre schwere Waffen aus. Flüchtlinge sollen in ihre Dörfer zurückkehren. Oppositionelle Kämpfer können in die noch von Rebellen kontrollierte Provinz Idlib im Nordwesten Syriens übersiedeln.

Mit dem Abkommen verlieren die Regierungsgegner im Süden Syriens fast ihr vollständiges Gebiet. Dort kontrolliert ein Ableger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) noch eine kleine Region. Zehntausende Menschen sind im Süden Syriens auf der Flucht.

Die Provinz Quneitra (Kunaitra) liegt direkt an den von Israel kontrollierten Golanhöhen. Die israelische Regierung ist alarmiert, weil sie nicht will, dass iranische Kräfte bis an die Grenze vorrücken. Der Iran ist wie Russland ein wichtiger Verbündeter der syrischen Regierung.

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