Strafzölle - China nennt US-Vorwürfe im Handelsstreit Schwindel

Peking (APA/Reuters) - China hat im Handelsstreit mit den USA jüngste Vorwürfe aus der US-Regierung zurückgewiesen. Ein Sprecherin des Außen...

Peking (APA/Reuters) - China hat im Handelsstreit mit den USA jüngste Vorwürfe aus der US-Regierung zurückgewiesen. Ein Sprecherin des Außenministeriums nannte am Donnerstag Äußerungen des wichtigsten Wirtschaftsberaters von US-Präsident Donald Trump, Larry Kudlow, schockierend.

Die Vorwürfe Kudlows seien Schwindel, sagte sie. Es sei klar erkennbar, wer den Handelsstreit eskalieren lasse. China unternehme die größten Anstrengungen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden, so die Sprecherin.

Kudlow hatte am Mittwoch dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping vorgeworfen, er verzögere die Verhandlungen. Er gehe zudem nicht davon aus, dass Xi mit Wirtschaftsreformen wirklich ernst mache. Zugleich sagte der Berater, China könne die Erhebung zusätzlicher Zölle verhindern, indem der Staat die Handelspolitik ändere. Er gehe davon aus, dass die Volksrepublik ein Handelsabkommen anstrebe.

Die USA haben chinesische Importe im Wert von 34 Mrd. Dollar (29,3 Mrd. Euro) mit Zöllen belegt, woraufhin China gegen US-Einfuhren in gleicher Höhe Strafzölle verhängte. Trump hat mit weiteren Zöllen gedroht, sollte China nicht sein Verhalten im Umgang mit geistigem Eigentum und bei Subventionen für die High-Tech-Industrie ändern.

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